Tina, mach Dir für Mauritius und Reunion gesundheitlich keine grossen Sorgen.
Wenn Du die Impfungen hast, die in Deutschland auch üblich sind (wie Tetanus, Diphterie, etc.) dann wirst Du hier auch nichts zusätzliches benötigen.
Ausnahmejahr war 2006, als bei uns eine (recht unerforschte) Krankheit aus Afrika rüberkam (die Chikungunya).
Dagegen gab's aber auch keinerlei Impfungen, und sooo schlimm war es nun auch schon wieder nicht, wie es von der Presse teilweise hochgespielt wurde.
Ich hatte diese ca. 4 Monate BEVOR ich den Namen in der Presse das erste Mal hörte. OK, war krank, schlapp, ich dachte an eine "Dengue" (so nennt man bei uns auch eine "normale Erklältung") - war halt ein bisschen schlimmer, also dachte ich an die "echte" Dengue (Viruserkrankung), war aber auch zu faul (oder zu schlapp) um zum Arzt zu gehen.
Nach 2 Tagen ging ich wieder zur Arbeit -wenn auch nur so ein paar Stunden.
Schlief trotzdem noch den halben Tag, hatte ein bisschen Fieber.
Nach 1 Woche hatte ich die Sache wieder vergessen, und kam erst später wieder drauf, als das in der Presse "hochwappte".
Auch wenn es in Mauritius und Reunion noch recht seltene Krankheiten vorkommen, sind diese meist sehr selten !
Malaria ist kein Problem (gibt trotzdem vereinzelte Fälle, vielleicht ein halbes Dutzend im Jahr, gegen 50-60 eingeschleppten, meist aus den Comoren oder Madagaskar).
Malaria hat keine Impfung. Mückenschutz ist in Madagaskar (und Comoren) angesagt, aber dazu reicht eine Dose Lotion.
So viele sind da ja nun auch nicht, und die meisten Fälle sind halt nicht in den Städten, sondern im Busch (Brousse).
Das Hochland (Antananarivo = Hauptstadt) ist zudem noch fast ganzjährig davon verschont.
Mich hat Malariaprophylaxe gut umgehauen (damals gab man einem noch Lariam dazu, heute raten die davon auch ab).
Ich versuch mal diese Tage ein paar Fotos hochzuladen... bin Sylvester an ein paar Stränden vorbeigekommen (snief, war auf "Arbeitstour") war selbst am überlegen, noch in Hermitage anzuhalten, da dort die Familie feierte.
Meine Rasselbande wartete aber zuhause, bin dann also durchgefahren.
Dieses Jahr fiel es für uns aus (haben ein kleines Baby, ist nicht so toll am Strand nachts Windeln zu wechseln).
Die letzten Jahre lief's meist uns so, dass 3/4 der Viertel einfach so, ohne Zelt am Strand geschlafen haben. Nur für die Kinder haben wir Zelte dabei. Die finden zelten halt auch unheimlich cool .
Für den Notfall (Regen) halt eine grosse Plastikplane mit Gepäck, aber die dient meist nur als "Unterlage für's Picknick".
Grillen, Essen, Bier, Wein, Musik, ja, irgenwann ratzt man dann ein, wo man gerade liegt

Aber viele Creolen machen halt die Ferien im Zelt am Strand. Ist dann schon besser, dann kann man auch mal ruhig wegfahren, ohne, dass die Sachen alle offen rumliegen.
Die sind voll "ausgerüstet", bringen sogar Notstromaggregate mit (für Licht und Mucke). Das sind wir richtige Anfänger gegen.